Rudbeckia – wie der Sonnenhut zu seinem botanischen Namen kam

Der Sonnenhut (Rudbeckia) hat auffallende, zumeist leuchtend gelbe, längliche Blütenblätter. Sie umgeben ein dunkles Blütenköpfchen in der Mitte und erinnern mit ihrer länglichen Form und ihrer Leuchtkraft an Sonnenstrahlen.

Foto: PdM. - Sonnenstrahlen im Staudenbeet: Der Sonnenhut bringt Farbe in den Garten und als Schnittblume auch ins Haus.

Foto: PdM. - Sonnenstrahlen im Staudenbeet: Der Sonnenhut bringt Farbe in den Garten und als Schnittblume auch ins Haus.

So bringen diese blühfreudigen Stauden den Sonnenschein in den Garten und auch ins Haus, denn sie eignen sich auch gut als Schnittblumen. In Gruppen gepflanzt, sind diese im Sommer und Herbst blühenden Stauden besonders effektvoll. Sie lieben sonnige Standorte im Garten. Kein Wunder, denn sie haben ihre ursprüngliche Heimat in den Prärien Nordamerikas.

Die Größe der verschiedenen Arten und Sorten variiert stark. Einige werden 70 bis 80 Zentimeter hoch, manche bleiben etwas kleiner, andere erreichen dagegen sogar zwei Meter Höhe. Die hohen Sorten stehen am besten im hinteren Bereich eines Beetes. Mit seinem natürlichen Charme passt der Sonnenhut auch gut in Bauerngärten, zu Gräsern und in Wildstaudenpflanzungen.

Der schwedische Botaniker Carl von Linné (1707 bis 1778) hat das heute noch geltende System der Pflanzennamen erfunden. Er benannte den Sonnenhut - botanisch Rudbeckia - nach Olof Rudbeck, der Linné stark beeinflusst hatte. Rudbeck galt als Universalgenie und lehrte als Forscher an der Universität von Uppsala, wo er auch den ersten Botanischen Garten Schwedens anlegte.

Der Sonnenhut als Staatsblume von Maryland

Eine Art des aus den Weiten Nordamerikas stammenden Sonnenhuts - Rudbeckia hirta, dort auch Black-Eyed Susan genannt - ist die Staatsblume von Maryland, einem Bundesstaat an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Ihre Blütenfarben, Schwarz und Gold, finden sich auch im Staatswappen wieder.

PdM
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