Mit Farbe durch den April

Bildquelle: aboutpixel.de / Honigbiene © Maja Dumat
Der April gilt als ein sehr unbeständiger Monat. Das Wetter ist außerordentlich wechselhaft - mal Sonnenschein, dann wieder Regen, und auch Schneefall ist noch möglich. Diese Wetterkapriolen sind die Folge physikalischer Gesetzmäßigkeiten: Im April erwärmt sich das Festland in Nordafrika und Südeuropa schon stark, während die nördlicheren Regionen noch relativ kalt sind. Turbulent wird es, wenn sich kalte Luft aus dem Norden und warme Luft aus Südeuropa mischen. Die kühle Luft erwärmt sich und steigt auf. Dadurch kommt es zu Wolkenbildung, Regen und starken Luftbewegungen. Ein Ausgleich von Temperaturgegensätzen zwischen kalter und warmer Luft findet zwar immer statt, doch im April sind die Temperaturunterschiede besonders groß und die Zone des Temperaturausgleiches befindet sich dann meistens über Mitteleuropa. So ist das Wetter in dieser Zeit in Deutschland zwangsläufig recht unbeständig.
Auch im Garten geht es im April lebhaft zu
Die Natur verändert sich deutlich, es wird bunter und fröhlicher, denn immer mehr Pflanzen blühen. Immergrüne Formgehölze sorgen schon für Farbe, wenn die sommergrünen Gehölze erst mit dem Austrieb beginnen. Sie sind jetzt ein schöner Hintergrund für Frühjahrsblüher mit hellen Blüten wie zum Beispiel Narzissen oder edel anmutende weiß blühende Tulpen.
Der April ist auch der ideale Zeitpunkt, um immergrüne Formgehölze wie Buchsbaum oder Taxus zu schneiden, so dass sie ihre Konturen behalten. Selbst wenn das Wetter wechselhaft ist, sind die Temperaturen meistens schon recht angenehm und nach dem langen Winter ist jeder Anlass zur Bewegung an der frischen Luft willkommen. Jetzt kann auch nach Herzenslust gepflanzt werden. Gehölze und Stauden, die in Töpfen, den so genannten Containern, erhältlich sind, kann man das ganze Jahr über pflanzen, doch Gehölze mit Ballen oder nackten Wurzeln werden im Frühling und im Herbst gepflanzt.
PdM