Leuchtende Blüten
Die meisten Pflanzen blühen im Frühling und im Sommer. Doch einige blühen erst, wenn sich die Natur zum Ende des Sommers und im Herbst langsam auf den Winter einstellt. Dazu gehören die farbenfrohen Herbstastern mit ihren schönen Blüten vor allem in Rosa-, Rot-, Violett- und Blautönen.

Foto: PdM. - Kräftige Blütenfarben im Herbstgarten: Herbstastern blühen erst, wenn die Gartensaison zu Ende geht. Diese Stauden lassen den Garten leuchten.
Sie eignen sich auch als Schnittblumen und bringen dann die Farben des Herbstes auch ins Haus. Herbstastern erfreuen nicht nur den Menschen, sondern auch Schmetterlinge und andere Tiere. Weil diese auffallenden Stauden so spät blühen, sind sie besonders wertvolle Insektennährpflanzen. Wenn die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind, lassen sie den Garten noch einmal leuchten.
Auffallende Blüten, leuchtendes Herbstlaub, bunte Früchte und leckeres Obst - ein mit Gehölzen und Stauden abwechslungsreich gestalteter Garten bietet auch im Herbst noch jede Menge Gartenglück.
Benannt nach ihren Blüten
Astern wurden früher manchmal „Sternblumen" genannt, weil ihre strahlenartigen Blüten an Sterne erinnern. Auch der botanische Name bezieht sich auf die Blüten, er geht zurück auf das griechische Wort „aster" für Stern.
Wie die Astern auf die Erde kamen
Der griechischen Mythologie nach sind Astern aus den Tränen einer Göttin entstanden. Demnach lebte Astraea, die Göttin der Unschuld, lange Zeit zusammen mit den Menschen auf der Erde. Als aber die Schlechtigkeit unter den Menschen immer mehr zunahm, verließ sie die Erde und lebte fortan im Sternbild Jungfrau. Weil Zeus die Menschen mit einer Flut strafte, starben alle bis auf ein Pärchen, das einsam und verloren über die Erde wanderte.
Astraea blickte voller Mitgefühl auf die beiden und weinte. Dort, wo ihre Tränen auf die Erde fielen, wuchsen Sternenblumen, die Astern. Einer anderen Legende nach entstanden Astern aus Sternenstaub, der von den Göttern auf der Erde verteilt wurde. Aus ihm wuchsen Astern empor, die mit ihren sternähnlichen Blütenköpfen heute noch an ihre himmlische Herkunft erinnern.
Schmetterlingsblumen
Astern mit großen rosa, lila oder hellblauen Blüten ziehen Schmetterlinge an. Die im Herbst blühenden Astern lassen sich ausgezeichnet mit anderen Stauden kombinieren, die ebenfalls Schmetterlingen Nahrung bieten, wie Sonnenhut und Fetthenne.
Quelle: PdM