Kletterrosen – auch für kleine Gärten
Die Sommermonate sind die Zeit, in der die Rosen blühen und den Betrachter mit ihren Farben und oft auch mit ihrem Duft verzaubern. Eine mit Kletterrosen überwachsene Pergola oder Gartenlaube entführt dann in eine märchenhafte Welt.

Traumhaft schön: Kletterrosen. Selbst in kleinen Gärten finden sie Platz, denn sie benötigen wenig Grundfläche. So können sie auch Vorgärten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen. (Foto: PdM.)
Das Sortiment schöner Rosen ist sehr umfangreich und bietet Sorten für jede Gartengröße und von unterschiedlichster Wuchsform: von der Bodendeckerrose über Beet- und Strauchrosen bis hin zu Rosenstämmchen und Kletterrosen. Selbst auf einem Balkon können Rosen wachsen, wenn sie in große und ausreichend tiefe Gefäße gepflanzt werden.
Falls Platz im Garten knapp ist, sind Kletterrosen eine sehr gute Lösung. Sie nutzen die dritte Dimension und benötigen nur wenig Grundfläche. Wichtig ist aber, dass sie ihre langen Wurzeln ungehindert in die Tiefe senken können. So können sie auch den Vorgarten verschönern und die Haustür oder ein Fenster blütenreich umrahmen.
Rosen sind Sonnenkinder
Wenn der Garten groß ist oder ein alter Baum zum Klettern zur Verfügung steht, können auch „Rambler" gepflanzt werden. Kletterrosen aus dieser Gruppe haben besonders lange, weiche und dünne Triebe. Sie können ähnlich wie Lianen zum Beispiel in Bäume klettern und sie mit einem romantischen Blütenschleier überziehen.
Die Rose gilt manchmal als kapriziös, wie man es insgehe im von einer Pflanze, die als „Königin der Blumen" bezeichnet wird, erwartet. Damit tut man ihr jedoch Unrecht, denn eventuelle Probleme werden in den meisten Fällen nur durch den falschen Standort verursacht. Rosen lieben Sonnenschein und frische Luft. Ein heller Standort im Garten, an dem sich die sommerliche Hitze nicht staut, sondern der Wind die Rose umspielen kann, ist eine gute Voraussetzung für jahrelanges Rosenglück.
In Städten sieht man manchmal (Kletter-)Rosen in Fußgängerzonen oder an Hauseingängen inmitten einer gepflasterten Umgebung. Ihnen steht dort nur sehr wenig offener Boden zur Verfügung. Rosen sind Tiefwurzler, deren Wurzeln mehrere Meter lang werden können. Deshalb können sie Wasser auch noch aus Tiefen holen, die für viele andere Pflanzen nicht mehr erreichbar sind. So gedeihen sie noch an Standorten, an denen andere Gehölze keine Chance mehr hätten.
Viele Eigenschaften von Rosen sind sortenabhängig. Deshalb werden Rosen ähnlich wie bei einem Talentwettbewerb an verschiedenen Standorten in Deutschland miteinander verglichen. Sie werden dabei auf bestimmte Kriterien wie hohe Widerstandskraft gegenüber Krankheiten, Frosthärte, Duft und Reichblütigkeit geprüft. Auch Rosensorten von ausländischen Züchtern, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich und England, sind dabei. Die besten Rosen werden mit dem ADR-Siegel belohnt. Die Abkürzung ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung.
PDM