Edelrosen – Edler geht es kaum
Für manchen Rosenfreund gilt die Edelrose als die Königin unter den Rosen. Rosen aus dieser Gruppe zeichnen sich durch große und sehr edel geformte Blüten aus. Sie sind häufig dicht gefüllt, bestehen also aus besonders vielen Blütenblättern.

PdM. - Edelrosen zeichnen sich durch große und besonders schöne Blüten aus. Viele Rosen aus dieser Gruppe verzaubern außerdem mit ihrem angenehmen Duft. Eine der bekanntesten Edelrosen ist die Sorte 'Gloria Dei'.
Oft befindet sich nur eine Blüte am Ende eines langen Stieles. Diese Rosen eignen sich deshalb auch ausgezeichnet als Schnittblumen für die Vase. Neben diesen klassischen Edelrosen zählen auch Sorten zu dieser Gruppe, die zusätzlich zur Hauptblüte noch einige Nebenknospen haben.
Viele Edelrosen verzaubern nicht nur mit ihren wunderschönen Blüten, sondern duften außerdem sehr angenehm. Edelrosen sind besonders dankbar für einen guten Standort und gute Pflege. Am besten pflanzt man mehrere Rosen aus dieser Gruppe zusammen und bietet ihnen einen sonnigen und luftigen Standort, an dem der Wind die Blätter umspielen kann.
Die Höhe dieser Rosen variiert, manche werden etwa 50 Zentimeter hoch, andere erreichen 80 bis 100 Zentimeter. Neben dem Hauseingang oder in der Nähe der Terrasse kommen Edelrosen besonders gut zur Geltung, denn hier kann man sie oft sehen und ihren Duft genießen.
Die Friedensrose
Eine der bekanntesten Edelrosen der Welt ist die Sorte ‘Gloria Dei‘ (Ehre Gottes). Diese leicht duftende, gelb und zartrosa blühende Rose trägt unterschiedliche Namen wie ‘Peace‘ (Frieden) und ‘Gioia‘ (Freude).
Zu Beginn ihrer Entstehung, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, hatte sie nur eine Nummer, unter der sie der französische Rosenzüchter Meilland in seinem Betrieb gezüchtet und vermehrt hatte. Er schickte einige Veredelungen nach Deutschland, Italien und die USA. Als der Krieg begann, wurden die Kontakte nach Deutschland abgebrochen. Ein amerikanischer Betrieb, der die neue Rose getestet hatte, war absolut von ihr überzeugt. Als Symbol der Hoffnung sollte sie ‘Peace‘ genannt werden. Die amerikanische Rosengesellschaft taufte ‘Peace‘ am 29. April 1945. Zufällig war das ein Tag, an dem sich abzeichnete, dass der Zweite Weltkrieg bald zu Ende sein würde. Als wenige Wochen später die Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco stattfand, bekam jeder der Delegierten eine Vase mit der neuen Rose. ‘Peace‘ kam auch in den anderen Ländern, in denen sie erfolgreich getestet wurde, in den Handel. Aber bedingt durch den Krieg hatte sie dort jeweils einen anderen Namen bekommen: ‘Gloria Dei‘ in Deutschland, ‘Mme A. Meilland‘ in Frankreich und ‘Gioia‘ in Italien.
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