Der Ferne Osten vor der Haustür: Japanische Schnurbaum

Der Japanische Schnurbaum (Sophora japonica) kann die beachtliche Höhe von 15 bis 20 Metern erreichen und eignet sich deshalb nur für große Gärten.

Die exotisch anmutenden Frucht- und Samenkapseln des japanischen SchnurbaumsDie exotisch anmutenden Frucht- und Samenkapseln des japanischen Schnurbaums

Die exotisch anmutenden Frucht- und Samenkapseln des japanischen Schnurbaums

Er hat schöne, gefiederte Blätter und cremefarbene Schmetterlingsblüten, die im Juli und August bis zu 30 cm lange Blütenstände bilden. Dieser Baum stammt ursprünglich aus dem Fernen Osten und wird wegen seiner guten Stadtklimaverträglichkeit in Deutschland unter anderem gerne als Straßen- oder Parkbaum gepflanzt.

Eigenwillige Form

Die Sorte ‘Pendula‘ bleibt mit 3 bis 5 Metern erheblich kleiner. Der anmutige kleine Baum bildet keine oder nur wenige Blüten. Er wird vor allem wegen seines schönen Wuchses gepflanzt, denn Sophora japonica ‘Pendula‘ hat lange, stark überhängende Zweige. Die interessante Wuchsform kommt am besten in Einzelstellung zur Geltung.

Der Japanische Schnurbaum (Sophora japonica) wird auch als Perlschnur- oder Honigbaum bezeichnet. Der Name Honigbaum bezieht sich auf die angenehm duftenden Schmetterlingsblüten, die Bezeichnung Perlschnurbaum bezieht sich auf die Früchte, die der Baum in warmen Sommern ausbildet. Sie befinden sich in Hülsen und sehen aus wie große Perlen an einer Schnur.

Wertvolle Bienenweide

Der Schnurbaum (Sophora) ist ein schöner Blütenbaum, der auch als Bienenweide geschätzt wird. Dies liegt an seiner späten Blüte im August, also zu einer Zeit, wenn den Insekten nur noch relativ wenige Nektarquellen zur Verfügung stehen.


(Quelle/Bilder: PDM; Foto: tracy aus north brookfield,Massachusetts, usa via Wiki Commons/flickr)
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