Biologischer Pflanzenschutz in Wohnung und Büro
Keine Angst vor winzigen Helfern: Was tun, wenn Blattläuse, Spinnmilben und Co unsere Zimmerpflanzen befallen?
Viel Grün in Büro und Wohnung: Das ist mehr als eine Philosophie oder Geschmackssache. Pflanzen im täglichen Umfeld bedeuten Wohlbefinden. Zum Einen tut es uns gut, den Blick ab und an auf unseren liebevoll betreuten Pflanzen ruhen zu lassen. Das ist Entspannung pur. Zum anderen verbessern Pflanzen das Raumklima vor allem durch Verdunstung von Feuchtigkeit. Bei optimalem Pflanzeneinsatz können wir die lästigen Begleiterscheinungen der winterlichen Heizperiode, etwa trockene, juckende Haut oder erhöhte Infektionsgefahr, weitgehend vergessen.
Schon drei bis vier üppige Pflanzen reichen aus, ein großes Wohnzimmer mit genügend Luftfeuchtigkeit zu versorgen. Da verschiedene Pflanzenarten unterschiedlich viel Wasser verdunsten ist es ratsam, bei einer Neuausstattung von Räumen solche Gärtnereien und Gartenmärkte aufzusuchen, in denen man sich fachmännisch beraten fühlen darf.
Dort gilt es nicht nur zu erfragen, wie viele welcher Pflanzen für unsere Räume das Optimum bedeuten. Genauso müssen wir an die Lebensbedingungen der Pflanzen denken. Dazu gehört als Erstes: Das Licht und die klimatischen Bedingungen müssen unseren Pflanzen ganzjährig zusagen, damit sie gedeihen können.
Was aber tun, wenn unser stattlicher Weihnachtsstern trotz aller Pflege plötzlich von zahllosen Larven der Weißen Fliege befallen ist oder der mächtige Gummibaum stark unter Spinnmilben leidet? Gerade im Wohnbereich und im Büro werden wir den Einsatz von Pestiziden vermeiden wollen.
In vielen Fällen hilft der Biologische Pflanzenschutz. „Im Beispiel des befallenen Weihnachtssterns empfiehlt sich die Erzwespe Encarsia formosa,“ weiß Pflanzenschützer Dr. Helmut Haardt: „Diese winzige Erzwespe ist der Todfeind der Larven der Weißen Fliege und darauf spezialisiert, diese zu parasitieren.“ Der Abteilungsleiter Biologischer Pflanzenschutz bei der re-natur GmbH versichert: „Dem Anwender wird letztlich nur das Kärtchen in der Pflanze auffallen. Von der nur 0,6 mm großen Erzwespe wird er nichts bemerken – es sei denn, er wollte das schöne Tierchen bewusst mit einer Lupe betrachten.“
Mehr über Biologischen Pflanzenschutz erfährt man auf www.re-natur.de. Interessant ist dort beispielsweise das online-Forum, in dem jeder eigene Fragen oder Erfahrungen einbringen kann.
(Quelle: re-natur GmbH/openPR)