25. April ist der Tag des Baumes
Der Tag des Baumes hat seinen Ursprung in den USA. Dort hatte der Siedler Julius Sterling Morton im Januar 1872 seine Mitbürger im baumarmen Staate Nebraska zu einer Baumpflanzaktion aufgerufen. Mit Erfolg, denn schon im April 1872 wurden über 1 Millon Bäume gepflanzt.

Der 25.4. ist in Deutschland der Tag des Baumes. Leider ist er in weiten Kreisen der Bevölkerung noch nicht so bekannt wie zum Beispiel der Valentins- oder Muttertag. Die Stiftung Menschen für Bäume will das ändern. Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung, engagiert sich persönlich für die Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen. (Foto: IdgS.)
Das war die Geburtsstunde des in den USA jährlich begangenen Arbor-Day - Tag des Baumes. Der Arbor-Day ist in den USA bis heute zu einer festen Institution geworden, dahinter steht inzwischen eine große Umweltorganisation mit vielen Mitgliedern. Mortons Initiative hat schließlich sogar dazu geführt, dass die FAO (eine Unterorganisation der UN) 1951 „die Völker der Welt“ aufgerufen hat, jährlich einen Baum-Feiertag zu begehen.
Seit 1952 ist der 25.4. in Deutschland der Tag des Baumes. Leider ist er in weiten Kreisen der Bevölkerung noch nicht so bekannt wie zum Beispiel der Valentins- oder Muttertag. Die Stiftung Menschen für Bäume will das ändern. Damit Naturschutz mit Natur-Bewusstsein erfolgt, fordert die Stiftung, dass das Thema „Natur“ ein selbstverständlicher Baustein in der vorschulischen und schulischen Bildung wird.
Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Stiftung Menschen für Bäume, engagiert sich persönlich für die Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen: „Wir wollen Menschen an Bäume heranführen und Sensibilität für dieses lebendige Kulturgut schaffen. In die Herzen großer und kleiner Menschen pflanzen wir Bäume, um gedankliche Veränderungen anzustoßen. Dazu vermitteln wir Kenntnisse, Erlebnisse und Einblicke. Wenn aus dem neu gewonnenen Wissen aktives Handeln entsteht, ist das wichtigste Stiftungsziel erreicht.“
Vor allem Kinder sollten so früh wie möglich echte Naturerfahrungen machen und dazu eignen sich Bäume und Wälder in besonderem Maße. Dieses Anliegen unterstützt auch die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder in einem Schreiben an die Stiftung Menschen für Bäume:
„...Die Lernerfahrungen, die Kinder auf spielerische und anschauliche Art in den Projekten der Stiftung in der Natur machen können, sind sehr wichtig. ...".
Originelle Ideen für Aktionen zum Tag des Baumes sind gefragt und werden belohnt.
Mehr unter www.baum-des-jahres.de
Quelle: IDgS